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Deutlicher Mehrwert durch Effizienz-Boost für den Case IH Quadtrac

09 Nov 2015

​Seit 1997 im Praxiseinsatz bewährt, im Modelljahr 2016 noch besser / Case IH spendiert dem Quadtrac Updates bei wichtigen Details / Weiteres Plus an Vielseitigkeit und Produktivität mit dem besten Quadtrac, den es je gab

Das seit Vorstellung des ersten Prototyps im Jahr 1992 bewährte Konzept des Case IH Quadtrac erfährt mit der Präsentation der jüngsten Generation einen neuen Höhepunkt: Raschere Schaltvorgänge und die gegenüber dem Modelljahr 2015 um 40 % schneller arbeitende Wendeschaltung sorgen für einen „fliegenden Start“ in das Modelljahr 2016. „Der ohnehin schon überzeugende Hochleistungstraktor mit seinen vier unabhängigen und großflächigen Kontaktpunkten zum Boden erfährt mit den Verbesserungen im Modelljahr 2016 einen weiteren Effizienz-Boost. Wird der Quadtrac beispielsweise mit Fronthydraulik und Siloschild zum Verdichten von Silage eingesetzt, dann sind mit der schneller ansprechenden Wendeschaltung pro 12-Stundenschicht bis zu 130 zusätzliche Überfahrten auf dem Silo möglich – und das bedeutet für unsere Kunden einen ernormen Zeit- und Effizienzgewinn“, erläutert der zuständige Produktmanager Ulrich Sommer.

Überarbeitetes 16 Gang Powershift Getriebe
Dank der für die 2016er Modelle vorgenommenen Verbesserungen am Getriebe konnte der Getriebewirkungsgrad je nach Betriebspunkt zwischen 2-5 % verbessert werden. Diese Verbesserungen werden durch ein neues Regelventil, eine neue Steuerungssoftware sowie eine überarbeitete Getriebehydraulik erreicht. Zu den Verbesserungen an der Getriebehydraulik gehören neue Ölleitbleche zur Verhinderung von Planschverlusten, eine neue wirtschaftlichere Tandem-Getriebeölpumpe sowie die Verlegung des Zapfwellenabtriebs. Diese Modifikationen am Getriebe bedeuten für die Kunden 2–5 Prozent mehr Zugleistung bei gleichbleibend niedrigem Dieselverbrauch.

Darüber hinaus ermöglicht das adaptierte Getriebe ein um rund 20 Prozent schnelleres Hochschalten vom 1. bis zum 16. Gang – und das unabhängig davon, ob der Fahrer manuell oder mit APM, dem Automatischen Produktivitäts-Management, schaltet. Für Betriebe, auf denen zwischen einzelnen Feldern größere Distanzen auf der Straße zurückgelegt werden müssen, ist das eine willkommene Zeitersparnis. Die jetzt deutlich schneller und zugleich sanfter ansprechende Wendeschaltung ist ein weiterer Mehrwert des Quadtrac im Modelljahr 2016: Eine deutlich raschere Verzögerung bis zum Stillstand, ein schnellerer Richtungswechsel und eine ebenso raschere Geschwindigkeitszunahme kennzeichnen die neue, um 40 % schnellere Shuttle-Funktion. „Wenn man am Silo von einem durchschnittlich zweiminütigen Shuttlezyklus und einem 12-stündigen Arbeitstag ausgeht, dann ermöglicht diese Verbesserung bis zu 130 zusätzliche Fahrten über den Silo. Das ergibt einen deutlichen Produktivitätszuwachs am Silo sowie schnellere Wendemanöver bei allen anderen Arbeiten“, stellt Ulrich Sommer fest.

Front- und Heckarbeitsraum „im LED Rampenlicht“ mit bis zu 44 000 Lumen
Mit den neuen, optional verfügbaren LED-Beleuchtungspaketen bleiben keine Wünsche offen. Neben dem Standardlichtpaket mit 14 Halogenscheinwerfer ist ein optionales LED Lichtpaket verfügbar, das aus sechs HID-Xenon-Leuchten im Kühlergrill, vier LED Leuchten am Kabinendach hinten sowie vier LED Leuchten am Heck besteht. Als zweite Option gibt es ein LED 360° Paket, welches zusätzliche vier LED Leuchten am Kabinendach seitlich beinhaltet. Werden das LED Paket und das LED 360° Paket kombiniert, stehen insgesamt 6 HID-Xenon sowie 12 LED Leuchten mit einer Gesamtlichtleistung von 44 000 Lumen zur Verfügung. Damit lassen sich zum Beispiel seitlich links und rechts der Maschine je 35 Meter und nach hinten 40 Meter taghell ausleuchten.

Neue Lenkung
Kunden und deren Mitarbeiter verbringen in der Regel lange und produktive Arbeitstage in der Kabine ihrer Quadtracs. Um hier zu noch mehr Arbeitskomfort beizutragen, fahren die 2016er Quadtracs mit einer neuen elektronischen Lenkung vor. Hier sind im Feldeinsatz nur noch vier Umdrehungen des Lenkrads erforderlich, um von dem vollen Einschlag nach links zum Volleinschlag nach rechts zu wechseln. Dazu ist gleichzeitig ein deutlich geringerer Kraftaufwand erforderlich. Im Vergleich zu den bislang erforderlichen sechs Umdrehungen des Lenkrads zeigt sich also auch hier ein klarer Nutzeffekt. Bei Geschwindigkeiten von mehr als 35 km/h wird die Lenkung automatisch vom Feld- auf den Straßenmodus umgeschaltet; dieser Wechsel wird auf einem Display in der A-Säule angezeigt und resultiert in einem höheren Lenkwiderstand sowie einer weniger direkten Lenkübersetzung. Damit wird ein Übersteuern vermieden und auch bei Straßenfahrt ein noch sichereres und angenehmeres Lenkverhalten gewährleistet. 

Automatische Sperrdifferenziale in Vorder- und Hinterachse
Einheitliche Bedienkonzepte und Funktionalitäten über alle Traktormodelle hinweg sind ein Kern der Case IH Markenphilosophie; so wird den Kunden größtmögliche Flexibilität und Vertrautheit bei dem Einsatz unterschiedlicher Baureihen ermöglicht. Die Bedienung der Sperrdifferenziale der 2016er Quadtrac Modelle gleicht jetzt funktional dem im Magnum bekannten und bewährten System und gehören zur Serienausstattung. Einmal eingeschaltet bleibt das System so lange in Betrieb und sorgt für optimalen Vortrieb auch an schwierigen Stellen im Feld, bis entweder die Betriebsbremse betätigt wird, die Geschwindigkeit 25 km/h übersteigt oder ein zu hoher Steuerdruck bzw. zu enger Lenkeinschlag registriert wird.

„Das System arbeitet proaktiv, erkennt starken Schlupf im Feld und bleibt in diesem Fall aktiviert. Diese neue Funktionalität erhöht den Nutzen der Sperrdifferenziale und verstärkt die Vorteile des 4-Rauipenkonzepts gerade unter schwierigen Bedingungen“, erläutert Ulrich Sommer die Vorteile der neuen automatischen Sperrdifferenziale.

Optimal „im Rückblick“ und genau auf Kurs
Im Modelljahr 2016 ist auch die Quadtrac Baureihe mit geteilten und elektrisch verstellbaren Weitwinkelspiegeln ausgerüstet. Damit ist nicht nur das hintere Ende der Traktoren optimal im Blick, sondern auch die Straßenfahrt mit großen Geräten wird deutlich entspannter und sicherer. Der obere Teil Spiegels ist jeweils elektrisch vom Fahrersitz aus verstellbar, während die unteren Segmente als Weitwinkelspiegel ein sehr großes Sichtfeld bieten, das selbst die Fahrspuren hinter dem Quadtrac abdeckt.

Eine weitere Neuerung beim Quadtrac bezieht sich im Modelljahr 2016 schließlich auch auf das AccuGuide™ Spurführungssystem. Mit einer neuen Software wird die neue Fahrspur nach dem Wenden noch schneller und genauer eingenommen als bisher. Damit lässt sich der enge Wenderadius der Quadtracs, die dabei keine Dämme aufwerfen, noch besser ausnutzen. Auch Auslassungen nahe am Vorgewende lassen sich so sicher vermeiden. „In der Summe trägt dies nicht nur zu mehr Effizienz und zu der Optimierung des Ertragspotenzials bei, sondern steigert auch nochmals den Arbeitskomfort“, so Ulrich Sommer abschließend.


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